Klinischer Fall: Neoss ProActive® Implantate, NeoGen® Cape Membran

Einzeitige Augmentation und Implantation im Oberkiefer

mithilfe der NeoGen® Cape Membran und des Neoss ProActive® Tapered Implantats

DDr. Konstantin Schober

MD, DDS
Assistenzzahnarzt in der Abteilung für Oralchirurgie der SFU Wien.
Tätig in eigener Praxis in Wien mit Schwerpunkt Implantologie und Oralchirurgie.

Facts

Patient:

45-jährige Frau, Nicht-Raucher, medizinisch gesund.

Klinische Situation:

Ausgeprägter bukkaler Knochendefekt im Bereich 15. Der Defekt entstand nach vorangegangen Wurzelspitzenresektion und Extraktion und zeigte klinisch sowie radiologisch eine deutliche knöcherne Defizienz.

Die DVT-Analyse bestätigte einen Defekt von etwa 5 × 5 mm, der sowohl funktionelle als auch ästhetische Herausforderungen mit sich brachte.

Klinische Lösung:

Ziel der Behandlung war eine minimalinvasive, gleichzeitig effiziente Versorgung durch eine einzeitige Augmentation mit der NeoGen® Cape Membran (M) kombiniert mit Implantation des Neoss ProActive® Tapered (4,0 x 9 mm).

 
 
Behandlungsplan:
Products:
1 Neoss ProActive® Tapered Implantat (4,0 x 9 mm)
1 NeoGen® Cape Membran (M)
Conclusion:

Die Kombination aus simultaner Augmentation mit NeoGen® Membran, biologisch optimiertem Knochenregenerat und Neoss ProActive® Implantaten ermöglicht eine vorhersagbare Regeneration mit stabilen Hart- und Weichgeweben sowie überzeugender Ästhetik.

Schritt für Schritt

Abb. 1
Abb. 1
Intraorale Situation präoperativ
Abb. 2
Abb. 2
Deutlich sichtbare Einziehung
Abb 3
Abb 3
Präoperative CBCT Aufnahme mit sichtbarer Ausdehnung des Defekts (ca 5x5mm)
Abb 4
Abb 4
Postoperative CBCT Aufnahme: Man sieht die neu rekonstruierte Alveolarkammstruktur, welche durch das Titan Mesh gestützt wird.
Abb 5
Abb 5
Darstellung des knöchernen Defekts. Die Schnittführung wurde mit einer distalen Entlastung durchgeführt.
Abb 6
Abb 6
Implantatinsertion Neoss ProActive Tapered (4,0x9mm) in optimaler prothetischer Position.
Abb 7
Abb 7
Situation nach Einbringen des Spacers sowie des Knochenersatzmaterial gemischt mit Bohrspänen.
Abb 8
Abb 8
NeoGen Cape Membran in situ maximal fixiert über die modifizierte Deckschraube sowie 2 optionale apikale Pins. Nur so wird die optimale Knochenregeneration gewährleistet.
Abb 9
Abb 9
Situation vor Membranentfernung 4 Monate nach Implantation und Augmentation. Man sieht den Rekonstruierten Alveolarkamm.
Abb 10
Abb 10
Leicht palatinal versetzter Kieferkammschnitt ohne Entlastung. Anschließend kann die Membran mit einem Nadelhalter entfernt werden. Unterhalb der Membran sieht man den neu geschaffenen Knochen mit dem typischen Pseudoperiost.
Abb 11
Abb 11
Nach Entfernung der Membran und des Spacers zeigt sich ein bereits gut durchbluteter Knochen sowie die leichte Überkonturierung des Augmentats.
Abb 12
Abb 12
De-epithelialiserte Rolllappen mit einer Naht fixiert. Ziel dabei ist die keratiniserte Gingiva zu verbreitern und um die Papillen optimal zu rekonstruieren.
Abb 13
Abb 13
Situation bei Übergabe der definitiven Versorgung. Es zeigt sich eine sehr schöne Weichgewebsmanschette.
Abb 14
Abb 14
Eingegliederte Zirkonkrone.
Abb 15
Abb 15
CBCT nach Membranentfernung: Man sieht den neu geschaffenen Knochen, der noch nicht vollständig kortikalisiert ist. Durch die periostale Versorgung wird dies in Zukunft zu beobachten sein.

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Regenerative Materialien
Regenerative Materialien